1987 hatte die engagierte Obernauerin Hiltrud Kohl-Hoffmann die damals kühne Idee gebrauchte Kinder­bekleidung zum Verkauf anzubieten.

Gedacht – Gemacht

Der Kinderkleiderbasar Obernau war gebo­ren.

Der anfänglichen Skepsis standen ein gut durchdachtes Konzept und jede Menge Arbeitseinsatz gegenüber. Zu diesem Zeitpunkt reichte noch der Pfarrsaal in Obernau als Verkaufsraum aus.

Durch die immer größer werdende Nachfrage an gebrauchter Kinderbekleidung und -zubehör war der Kinderkleiderbasar von einer Einzelperson irgendwann nicht mehr zu stemmen. Deshalb übernahm im Herbst 1992 der Krabbel- und Spielkreis der Pfar­rei St. Peter & Paul Obernau die Leitung des Kin­derkleiderbasares und richtet seither 2 x jährlich den Kinderkleiderbasar aus. Zu dieser Zeit waren 25 tatkräftige Frauen und auch Männer in die Organisation und Durch­führung des Basares eingebunden.

Im Herbst 1994 zog der Basar in die Mehrzweck­halle Obernau um, da das Raumangebot im Pfarrsaal für die angebotenen Waren nicht mehr ausreichte. Auch konnten für die Kunden bessere Parkmög­lichkeiten an der Mehrzweckhalle angeboten werden.

Inzwischen ist die Zahl der Helfer/innen auf ca. 100 Personen angewachsen und mittlerweile ist schon die zweite Generation mit Begeisterung dabei. Aber auch einige wenige Frauen aus den Anfän­gen des Basares stehen nach wie vor 2 x pro Jahr während des Basars als Unterstützung zur Verfügung.

Zum Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend haben die viele Jahre für die Organisation verantwortliche Doris Möckl und für die Kassenabwicklung zuständige Steffi Schüssler die Aufgaben an die nächste Generation übergeben. An dieser Stelle nochmals GANZ HERZLICHEN DANK für diesen enormen Einsatz.

Der Generationswechsel wurde auch dazu genutzt, die Organisationsstruktur an das heutige große Warenangebot und somit die gewachsenen Aufgaben anzupassen. Im Wesentlichen wurde die Organisation des Basares von Steffi Mayer und Michaela Colak übernommen, die den folgenden Basar planen, während des Basars die Fäden in der Hand halten sowie die Nacharbeiten des vergangenen Basars abwickeln. Unterstützt werden sie dabei durch ein mehrköpfiges Organisationsteam. Die Kassenverantwortung übernahm letztendlich Sonja Moser zusammen mit Denise Seipel-Stenger.

Seit September 2015 ist der Basar mit der Umstellung auf EDV für die Zukunft gut gerüstet. Eine speziell auf die Anforderungen des Basars zugeschnittene Software erleichtert nicht nur die Auszeichnung der Ware für die Verkäufer. Auch die organisatorische Abwicklung des Basars erfolgt durch den Einsatz der Software in Kombination mit modernen Barcode-Scannern mit deutlich weniger Zeitaufwand. Für unsere Kunden wird der Einkauf durch den ausgedruckten Beleg auch zuhause noch nachvollziehbar und hat somit eine deutlich höhere Transparenz.

Mit einem Warenvolumen von ca. 15.000 Artikeln wird jeweils im Frühjahr und Herbst ein Kleiderbasar organisiert.

Der Erlös der Basare wird abzüglich der Kosten (Hallenmiete, Versicherung Material,–) für einen guten Zweck gespendet (siehe Spendenaktions­seite). Bis heute gingen mehr als 40.000 € an so­ziale Einrichtungen, unter anderem auch an die Pfarrbücherei in Obernau für die Anschaffung neuer Kinderbücher. Aber auch vielen Einzelschicksalen von Kindern und deren Eltern in unserer Region konnte mit einer Geldspende das Leben etwas erleichtert werden.

Zu guter Letzt noch ein ganz großes

Dankeschön

an das komplette Helferteam aber auch an alle ehemaligen Helfer. Ohne den Einsatz von so vielen begeisterten „Ehrenamtlichen“ wäre ein Basar dieser Größe nicht zu realisieren.